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Es war an einem sonnigen
Sommertag am Flugplatz Dahlemer Binz in der Eifel, an dem ich zum ersten
mal die Gelegenheit haben sollte mit einer Sportmaschine in den Himmel
zu steigen. Die Mitfluggelegenheit hatte ich einem Studienkollegen zu verdanken,
an dieser Stelle meinen Dank an Adolf Markus Berthold, daß er mir
diesen Flug ermöglichte. Es handelte sich um einen älteren Motorfalken,
also einen Motorsegler, mit VW-Motor und Zentralrad. Die Funkanlage hatte
es eigentlich schon hinter sich, doch gelang es uns trotzdem mit dem Flugleiter
Kontakt aufzunehmen um zu erfahren daß wir in die falsche Startrichtung
rollen.
Dann war es soweit, Gas rein und wegsteigen,
den Boden unter sich zurückfallen lassen, hinauf zwischen die Thermikwolken.
Das Auspuffrohr war ein wenig kurz geraten, wodurch es im Cockpit während
des Fluges nicht gerade angenehm roch, und die Geräuschentwicklung
war infernalisch, aber einmal eine gewisse Höhe erklommen wurde die
Leistung auf Standgas zurückgenommen und die Thermik genutzt. Nun
war der Zeitpunkt für mich gekommen, das erste mal in meinem Leben
eine Flugmaschine selbst zu steuern. Welch ein Erlebnis!
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Danach stand fest: Ich
wollte selber fliegen können. Motorfliegen. Doch erste Erkundigungen
am Flughafen Köln/Bonn brachten mich auf den Boden der Tatsachen zurück
- ein Motorflugschein hatte wahrlich seinen Preis! So liebaügelte
ich eine Zeit lang mit der Lizenz für Motorsegler, bis ich auf die
Ultraleichten stieß. Hier waren sie also, die kleinen und doch schnellen
Flugzeuge, die das Fliegen auch den Normalverdienern ermöglichten.
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Anhand einer Übersicht
in einem Flugmagazin wählte ich eine Flugschule in Trier, und im Herbst
2000 erfüllte ich mir meinen Traum vom Fliegen. Drei Wochen Urlaub
habe ich - trotzt der unglücklich gewählten Jahreszeit - für
SPL-F und BZF II benötigt. Heute fliege ich ab Weilerswist auf dem
Wild Thing; über die Eifel, das Rheintal, die Mosel, das Sauerland...
...und manchmal auch noch viel, viel weiter!
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